ToolTime#3::W32tm

Tzja Windows Benutzer sind schon ein Volk für sich. Wenn man etwas auf seinem System heraus finden möchte sucht man unter Linux meist nach Boardmitteln. Bei Microsoft lädt man was aus dem Internet. Halt lieber Leser…

Heute: Wie prüfe ich meine Zeit mit Winzigweich Boardmitteln

Am schnellsten und am einfachsten geht das aber auch in der Command Line mit Microsoft Boardmitteln.

Und das allerbeste sogar richtig cool und gleich mit GTI Nonplusultra Angaben wie Zeit, Jitter und Offset, und und und…

Oijoijoi mein da wird der Linux Pinguin fast neidisch.

Und dabei gibt es das w32time CLI Tool  schon seit Jahren.  Aber wie so oft niemand kennt alle seine Macht geschweige seine Existenz. Oder?

w32tm

w32tm [ /register | /unregister ]
  • register – Wird zum Ausführen als Dienst registriert und fügt die Standardkonfiguration der Registrierung hinzu.
  • unregister – Hebt die Registrierung des Diensts auf und entfernt alle Informationen aus der Registrierung.

/Monitor

w32tm /monitor
[/domain:<Domänenname>]
[/computers:<Name>[,<Name>[,<Name>...]]] 
[/threads:<num>]
[/ipprotocol:<4|6>]
[/nowarn]
  • domain – Legt fest, welche Domäne zu überwachen ist. Wird kein Domänenname angegeben, bzw. weder die Option „domain“ noch „computers“ angegeben, dann wird die Standarddomäne verwendet. Diese Option kann mehrfach verwendet werden.
  • computers – Überwacht die angegebene Liste der Computer. Computernamen müssen durch Kommas ohne Leerzeichen getrennt werden. Enthält ein Name ein Präfix „*„, wird er als PDC behandelt. Diese Option kann möglicherweise mehrmals verwendet werden.
  • threads – Gibt an, wie viele Computer gleichzeitig analysiert werden sollen. Der Standardwert lautet 3. Der zugelassene Bereich liegt zwischen 1-50.
  • ipprotocol – geben Sie das zu verwendende IP-Protokoll an. Der Standard lautet: Alles Verfügbare wird verwendet.
  • nowarn – lassen Sie die Warnmeldung aus.

/ntte

w32tm /ntte <NT-Zeitbereich>

Wandelt eine NT-Systemzeit in (10^-7)s-Intervallen seit 0h am 1. Jan 1601 in ein lesbares Format um.


/ntpte

w32tm /ntpte <NTP Zeitbereich>

Wandelt eine NTP-Zeit in (2^-32)s-Intervallen seit 0h am 1. Jan 1900 in ein lesbares Format um.


/resync

w32tm /resync
[/computer:<Computer>] 
[/nowait] 
[/rediscover] 
[/soft]

Weist einen Computer an, die Uhrzeit baldmöglichst neu zu synchronisieren. Alle kumulierten Fehlerstatistiken werden verworfen.

  • computer:<Computer> – Computer, der neu synchronisiert werden soll. Falls nicht angegeben, wird der lokale Computer neu synchronisiert.
  • nowait – Es wird nicht auf die erneute Synchronisierung gewartet, und die Steuerung wird sofort zurückgegeben. Andernfalls wird die erneute Synchronisierung abgewartet, bevor die Steuerung zurückgegeben wird.
  • rediscover – Ermittelt die Netzwerkkonfiguration und Netzwerkquellen erneut. Führt anschließend die erneute Synchronisierung durch.
  • soft – Die erneute Synchronisierung unter Verwendung vorhandener Fehlerstatistiken. Nicht hilfreich, nur aus Kompatibilitätsgründen bereitgestellt.

/stripchart

w32tm /stripchart
[/computer:<Ziel>] 
[/period:<Aktualisierung>]
[/dataonly] [/samples:<Anzahl>]
[/packetinfo] 
[/ipprotocol:<4|6>] 
[/rdtsc]

Zeigt ein Liniendiagramm der Verschiebung zwischen diesem und einem anderen Computer an.

  • computer:<Ziel> – Der Computer, gegenüber dem die Verschiebung gemessen wird.
  • period:<Aktualisierung> – Die Zeit in Sekunden zwischen Stichproben. Der Standardwert ist 2s.
  • dataonly – Zeigt nur die Daten und keine Grafik an.
  • samples:<Anzahl> – Sammelt eine <Anzahl> von Stichproben und hält anschließend an. Falls nicht angegeben, werden Stichproben so lange gesammelt, bis STRG+C gedrückt wird.
  • packetinfo – Gibt die NTP-Paketantwortmeldung aus.
  • ipprotocol – Gibt das zu verwendende IP-Protokoll an. Standardmäßig wird ein beliebiges verfügbares Protokoll verwendet.
  • rdtsc – Zeigt die TSC-Werte und Zeitverschiebungsdaten im CSV-Format an. Die Ausgabe enthält TSC- und FILETIME-Werte, die vor dem Senden der NTP-Anforderung erfasst wurden, den TSC-Wert nach Eingang einer NTP-Antwort sowie NTP-Roundtrip- und -Zeitverschiebungswerte.

/config

w32tm /config
[/computer:<Ziel>] 
[/update]
[/manualpeerlist:<Peers>]
[/syncfromflags:<Quelle>]
[/LocalClockDispersion:<Sekunden>]
[/reliable:(YES|NO)]
[/largephaseoffset:<Millisekunden>]
  • computer:<Ziel> – Passt die Konfiguration von <Ziel> an. Falls nicht angegeben, wird standardmäßig der lokale Computer verwendet.
  • update – Benachrichtigt den Zeitdienst über Konfigurationsänderungen, wodurch die Änderungen wirksam werden.
  • manualpeerlist:<Peers> – Richtet die manuelle Peerliste mit <Peers> ein. Dies ist eine durch Leerzeichen getrennte Liste von DNS- und/oder IP-Adressen. Bei mehreren Peers muss diese Option in Anführungszeichen angegeben werden.
  • syncfromflags:<Quelle> – Legt die Quellen für die Synchronisierung des NTP-Clients fest.
    <Quelle> muss eine Liste folgender Schlüsselwörter sein (durch Trennzeichen getrennt, Groß-/Kleinschreibung wird nicht beachtet):

    • MANUAL – Synchronisiert von Peers aus der manuellen Peerliste.
    • DOMHIER – Synchronisiert von einem AD DC in der Domänenhierarchie.
    • NO – Synchronisierung ohne Peers und Domänencontroller
    • ALL – Synchronisierung mithilfe von manuellen und Domänenpeers
  • LocalClockDispersion:<Sekunden> – Konfiguriert die Genauigkeit der internen Uhr so, dass w32time bekannt ist, wann keine Zeit von den konfigurierten Quellen erfasst werden kann.
  • reliable:(YES|NO) – Legt fest, ob dieser Computer eine zuverlässige Zeitquelle ist. Diese Einstellung ist nur für Domänencontroller relevant.
    • YES – Computer ist ein zuverlässiger Zeitdienst.
    • NO – Computer ist kein zuverlässiger Zeitdienst.
  • largephaseoffset:<Millisekunden> – Legt die Zeitdifferenz zwischen lokaler und Netzwerkzeit fest, die von w32time als „Spike“ angesehen wird.

/tz

w32tm /tz

Zeigt die aktuellen Zeitzoneneinstellungen an.


/dumpreg

w32tm /dumpreg
[/subkey:<Schlüssel>] 
[/computer:<Ziel>]

Zeigt die Werte eines bestimmten Registrierungsschlüssels an. Der Standardschlüssel (Stammschlüssel für den Zeitdienst) ist

HKLM\System\CurrentControlSet\Services\W32Time.
  • subkey:<Schlüssel> – Zeigt die Werte des Unterschlüssels <Schlüssel> des
    Standardschlüssels an.
  • computer:<Ziel> – Fragt Registrierungseinstellungen für den Computer <Ziel> ab.

/query

w32tm /query
[/computer:<Ziel>]{/source | /configuration | /peers | /status}
[/verbose]

Zeigt die Windows-Zeitdienstinformationen eines Computers an.

  • computer:<Ziel> – Fragt Informationen von <Ziel> ab. Falls nicht angegeben, ist der Standardwert der lokale Computer.
    • source – Zeigt die Zeitquelle an.
    • configuration – Zeigt die Konfiguration der Laufzeit und die Herkunft der Einstellung an. Im ausführlichen Modus wird auch die nicht definierte oder nicht verwendete Einstellung angezeigt.
    • peers – Zeigt eine Liste der Peers einschließlich Status an.
    • status – Zeigt den Status des Windows-Zeitdiensts an.
  • verbose – Legt den ausführlichen Modus zum Anzeigen weiterer Informationen fest.

/debug

w32tm /debug
{/disable | 
{/enable 

/file:<Name> 
/size:<Bytes> 
/entries:<Wert>

[/truncate]}}

Aktiviert oder deaktiviert das private Protokoll des Windows-Zeit Dienstes auf dem lokalen Computer.

  • disable – Deaktiviert das private Protokoll.
  • enable – Aktiviert das private Protokoll.
    • file:<Name> – Gibt den absoluten Dateinamen an.
    • size:<Bytes> – Gibt die maximale Größe für die Umlaufprotokollierung an.
    • entries:<Wert> – Enthält eine Liste von Kennzeichen für die Typen der zu protokollierenden Informationen, angegeben durch Nummern und getrennt durch Trennzeichen. Gültige Werte sind 0 bis 300. Es können auch ein Bereich sowie einzelne Zahlen angegeben werden, z. B. 0-100,103,106. Mit dem Wert 0-300 werden alle Informationen protokolliert.
  • truncate – Kürzt die Datei, sofern sie vorhanden ist.

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